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Alle Beiträge zum Thema “Corona”

Der längst überfällige Kollaps

Diese Gesellschaft hat den Stresstest, in welchen diese durch den Umgang mit einem gewöhnlichen Schnupfen-Virus, welches, und das belegen die harten Daten unanfechtbar, nicht gefährlicher als die alljährliche Grippe ist, gelangt ist, nicht bestanden. Mehr noch, diese Gesellschaft hat sich restlos demaskiert und zerlegt. Die hohle Fassade, eines zunehmend in die Substanzlosigkeit abdriftenden Gesellschaftssystems, ist in sich zusammengefallen, wie ein Kartenhaus. Dies war überfällig und es ist gut, dass es passiert ist. Dieses Geschehen einbekennt nicht nur allein das Scheitern der bürgerlichen Gesellschaft, welche sich ohne intelligente Gegenwehr entmündigen lässt, sondern es entlarvt mitleidlos und vor allem das Scheitern einer Linken, deren Wertvorstellungen schon immer Erkenntnisschranken waren, weil diese die Wünschbarkeit einer Sache mit ihrer Realisierbarkeit gleichgesetzt hat. Neu, unverzeihlich und zugleich verwerflich ist, dass diese Linke, mit dem Corona-Virus als trojanisches Pferd für die Umsetzung ihrer Wertvorstellungen, als vermeintlich solidarische Verteidiger eines skurril-irrationalen und wahnhaften Volksgesundheits-Hirngespinsts alle ihre honorigen Grundsätze über Bord geworfen hat und nicht einmal im Ansatz bemerkt, für welche gigantischen Kollateralschäden sie sich mitverantwortlich gemacht habt. Es ist sogar soweit gekommen, dass ›die Antifa‹, deren Protagonisten heute dem satten, bürgerlichen Milieu entspringen, gegen Regierungskritiker als eine Art Hilfstruppe der Regierung auftritt und sich der Lächerlichkeit preis gibt. Echte Herzens-Linke können mit diesen Gesinnungs-Genossen nur noch brechen. Diese Linke ist, genau wie die Rechte, endgültig gescheitert – die Linke hat dies bloß noch nicht realisiert.

Die Widerstandsillusion. Wege aus der Sackgasse.

2020 erscheint als bisheriger Höhepunkt in der Renaissance des emotionalen Populismus. Eine auf Hochtouren laufende Propaganda stachelt mit propagierten Mythen, über eine vorgeblich hochgefährliche Pandemie, eine aus allen Fugen geratene Politik in immer pathologischere Diktat-Bereiche. Der Staat ist übergriffig und maßt sich an, sich in Privates mündiger Bürger einzumischen und ihnen vorzuschreiben mit wem sie sich wann und wo treffen dürfen und was sie dabei zu tragen haben. Die von dieser Politik oktroyierten Schikanen sind über weite Stecken so widersinnig, irrational, unlogisch und fern jeder Evidenz, dass ein gehorsames Befolgen solcherlei Ergüsse nicht nur die Menschen grundsätzlich in ihrer Intelligenz beleidigt, sondern diese erschöpft und schließlich ein Denken in Zusammenhängen, auf Widersprüche achtend, aufreibt. Die gesamte Pandemie-Groteske dieser unheilvollen, jede öffentliche Aussprache erstickenden Phalanx aus Politik, Medien und Teilen der »Wissenschaft«, ist aufgebaut auf Angst, einer auf Dauer angelegten Angst, die psychisch krank, orientierungslos und letztlich apathisch macht. In einem solchen Klima, eines sich unaufhörlich steigernden, aufbrauchenden Schockzustands, können Menschen zu etwas gezwungen werden, dem sie in rationaler Beschaffenheit nie zustimmen würden. Bei dieser angesichts der realen Zahlen »langweiligsten Seuche seit Menschengedenken« finden sich alle Elemente einer Massenpsychose (übrigens auf beiden Seiten) und die Begleitmusik scheint direkt aus dem Lehrbuch für Autokraten gespielt. Nur – nach jedem Rausch kommt der Kater!